Hörspiel

Marvin Chlada, Marcus S. Kleiner, Stephan Maus
Diskurs – Ende – Leben. Ein Textmedley
Realisation: Leonhard Koppelmann, Redaktion: Martina Müller-Wallraf, Produktion: WDR 2002

Pressetext Theorieverdichtung vs. Lovestory. Deleuze und Baudrillard vs. Nina und Thanh. Überbau vs. Unterleib. Klangmaschine vs. Mafia. Was passiert, wenn man eine Gangsta-Rhapsodie mit einem Philosophie-Sampler kreuzt? Man nehme: Die rasante Geschichte von Nina, die sich zwischen zwei Männern und im Konflikt zwischen Oberflächen-spannung und Lebenshunger den Zentrifugalkräften ergibt. Dazu gebe man die respektlose Theorie-Kompilation, die Liebe und Krieg, Klang und Pop in soziologische Strichcodes übersetzt. Ein weiterer Versuch, "Löcher in die Sprache zu bohren, um das zu sehen oder zu hören, was dahinter hockt" (Gilles Deleuze über Samuel Beckett). Das Ergebnis: Teilchenbeschleunigung. Und die Erkenntnis, dass selbst Banales durchdrungen ist.

Erstausstrahlung: WDR 3, 16. Dezember 2002, 23.05 Uhr




Rundfunk

Franz-Josef Brüggemeier, Marvin Chlada
Der Ball ist rund – na und!
Moderation: Sabine Rheinhard, Redaktion: Sabine Seiferth, NDR Info: Redezeit, 15. Juni 2004, 21.05 Uhr

Radio Alice
Geht nicht, gibt's nicht! Marvin Chlada: Der Wille zur Utopie
Bearbeiter: Paul-Phillip Hanske, Bayern 2: Zündfunk, 16. April 2004, 19.30 Uhr

Enno Stahl
Chaos als Form. Marvin Chlada und Marcus S. Kleiner analysieren die Popkultur
Deutschlandfunk: Büchermarkt, 27. Oktober 2003, 16.10 Uhr l www.dradio.de l




Internet-TV

Marvin Chlada, Marcus S. Kleiner
Pop ist tot. Lesung im Filmhaus Köln
Live-Übertragung auf www.popkomm.de/tv, 6. Oktober 2000, 21.00 Uhr